Bildbearbeitung – Rote-Augen-Effekt vermeiden

Wer schon einmal Blitzlichtaufnahmen gemacht hat, der kennt den sogenannten Rote-Augen-Effekt. Der tritt dann auf, wenn das Blitzlicht frontal auf die Netzhaut der abgebildeten Person trifft, die es zurück zur Kamera reflektiert. Insbesondere beim Fotografieren mit kleinen Kompaktkameras und beim Ablichten von Babys lässt sich dieser Effekt oftmals nicht verhindern. Kleinkinder haben meist sehr helle Augen, die das Blitzlicht besonders gut reflektieren.

Rote-Augen-Effekt auf Bildern vermeiden oder nachträglich bearbeiten

Die meisten Kameras sind mit einer Vorblitzfunktion ausgestattet, die beim Fotografieren mit Blitzlicht eingeschaltet sein sollte. Ein Probeblitz bewirkt hier, dass sich die Pupillen der abgelichteten Person verkleinern, was den Rote-Augen-Effekt mindert. Des Weiteren kann man rote Augen auf Bildern auch nachträglich mit einem entsprechenden Grafikprogramm bearbeiten.

Mit Picasa oder der Windows Fotogalerie den Rote-Augen-Effekt bearbeiten

Picasa ist ein relativ umfassendes Fotobearbeitungsprogramm, das es kostenlos zum Download gibt. Mit Picasa ist es beispielsweise möglich, schiefe Fotos zu reparieren, Fotos zu schneiden, aufzuhellen, scharf zu stellen und den Farbverlauf zu ändern. Natürlich kann mit diesem Programm, mit wenigen Klicks, auch das Problem mit den roten Augen gelöst werden. Diese Software gehört zu den kreativen und nützlichen Tools für die Bildbearbeitung. Leider wird diese Freeware nicht mehr vom Hersteller Google unterstützt. Für die Bearbeitung von Bildern beziehungsweise Digitalaufnahmen gibt es aber viele weitere kostenlose Alternativen.

Wer Windows 8 als Betriebssystem verwendet, der braucht nicht lange nach einer Software suchen, denn er hat sie in der Regel schon auf dem Rechner. Die Rede ist von der Windows Fotogalerie, mit der sich Bilder ganz leicht, aber professionell bearbeiten lassen. Umfangreiche Fotobearbeitungen wie Farb- oder Belichtungskorrekturen sind mit dieser Software einfach möglich. Auch rote Augen kann man mit dem Programm ebenfalls schnell entfernen. In Windows 7 ist die Anwendung nicht enthalten. Die Windows Fotogalerie gibt es aber im Internet für jeden kostenlos zum Herunterladen. Es ist einfach herauszufinden, ob die Fotogalerie auf dem PC ist. Einfach auf Start gehen und ins Suchfeld Fotogalerie schreiben.

Weitere kostenlose Programme für die Bildbearbeitung

Für die Bearbeitung von Digitalaufnahmen gibt es viele weitere kostenlose Alternativen.
Ein Bildbearbeitungsprogramm sollte im Zeitalter der Digitalfotografie einen festen Platz auf der Festplatte haben, um nicht nur rote Augen zu entfernen. Kostenlose Programme für die Bildbearbeitung sind zum Beispiel: Paint.NET, Photoscape, XnView oder der leistungsstärkste Photoshop-Konkurrent GIMP.

Rote-Augen-Effekt bei Babys vermeiden

Bei Babys ist es mit der Vorblitzfunktion so eine Sache. Denn die Kleinen erschrecken noch mehr als bei normalem Blitz, so dass sie den Kopf auf die Seite drehen oder die Augen schließen und die Aufnahme nichts wird. Besser ist es hier, das Baby in einer Umgebung zu fotografieren, wo ein Blitz nicht nötig ist oder die Umgebung um das Baby herum mit einer Lampe auszuleuchten.

Weitere Artikel zu unserer Reihe „nützliche Tools und Tipps für die Diashow-Erstellung“ wird es auch im Diashow-erstellen-Tipps-Blog geben. An dieser Stelle möchten wir nur einige Themen nennen, auf die wir auf dem Blog eingehen werden: Tipps zum Fotografieren, Bearbeitung von Fotos, Technik zum Präsentieren von Diashows, Video-Bearbeitungs-Programme, Bild- und Videoformate sowie Videoportale. Diese Tipps sollen Sie bei der Arbeit mit Ihrem Diashow Programm beziehungsweise bei der Diashow-Erstellung unterstützen.