Hybrid TV

Fernsehen und Internet wachsen immer mehr zusammen. Das Wort „hybrid“ bezeichnet Vermischtes, Fernsehen und Internet werden in einem Gerät kombiniert.

Die Berliner Strategieberatung Goldmedia (goldmedia.com) prognostiziert für das Jahr 2015, das rund 23 Mio. internetfähige TV-Geräte in deutschen Haushalten stehen. In ferner Zukunft sollen Fernseher sogar als Schaltzentrale für Haushaltsgeräte und Haustechnik dienen.

Vorraussetzung für die hybriden Medienangebote ist die Digitalisierung der Inhalte und Übertragungstechniken. Der festgelegte Standard „Hybrid broadcast broadband Television“ (HbbTV) legt einheitliche Rahmenbedingungen für das Hybrid-TV fest wie zum Beispiel die Browserwahl oder die Programmiersprache. Hybride Fernsehgräte besitzen neben einem Anschluss für Kabel oder Satellit auch einen Internetanschluss. Für ältere Flachbildschirme besteht die Möglichkeit der Nachrüstung bspw. mit hybriden Set-Top-Boxen.

Durch die Verschmelzung beider Welten kann der Fernsehzuschauer auf Online-Inhalte wie Unterhaltungsangebote oder Zusatzinformationen, während das Fernsehprogramm läuft, zugreifen. Web-TV-Sender können genutzt sowie Spielfilme einfach heruntergeladen werden. Der nahtlose Wechsel von einem Medium in das andere, wird die Anwendungsmöglichkeiten enorm steigern. Das Internet ist längst nicht mehr nur zum Austausch von Daten bestimmt, als interaktives Medium ist das Internet eine ideale Ergänzung zum Fernseher.

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